Einfacher Adventskalender für Erwachsene

Hallo Welt ,

Dieses Jahr wollte ich mir nicht so viel Arbeit machen und habe einen ganz einfachen Adventskalender gebastelt. Denn, haben wir nicht alle schon genug Stress in der eigentlich so besinnlichen Vorweihnachtszeit ? Und muss es denn immer etwas ganz außergewöhliches sein, um jemanden zu zeigen, das man ihn mag ? Ich denke nicht, denn jeder freut sich in der Vorweihnachtzeit doch, wenn man an ihn gedacht hat. Oft sind es doch die kleinen Gesten, die Menschen glücklich machen.
Dafür muss man gar nicht viel Geld ausgeben und mit ein wenig Hilfe vorweg schafft man es in kurzer Zeit etwas wirklich hübsches fertig zu stellen.

So sieht der fertige Adventskalender dann aus :

Das braucht ihr dafür :
Ich habe ein Adventskalenderset in Rot-Weiß bei  Frau Wundervoll bestellt.
Da ist schon alles drinn was man braucht.
- 24 Papiertüten
- Aufkleber mit 24 Zahlen
- 24 Wäscheklammern
- 3m Band zum aufhängen
Ich habe noch Washitape zum zukleben genommen.
Das ist nicht enthalten, aber ich fand es passet ganz gut.

Dann braucht man nur noch ein paar Süßigkeiten seiner Wahl.
Wenn es nicht gerade für die eigenen Kinder sein soll,
dann können diese gerne dabei helfen die Tütchen zu befüllen.
Das macht zusammen gleich dopplet so viel Spaß und sie sind beschäftigt.

Ich habe über Amazon noch Neon unnützes Quizzen bestellt.
Da sind 24 lustige Fragen rund um Weihnachten drinn.
In jede Tüte kommt dann so einen Quizkarte mit etwas Süßem und
so hat der Beschenkte täglich etwas zum rätseln, während er die Schokolade
genießt.
Für den ersten Advent habe ich dann noch diesen kleinen Adventskranz-to-go
dazu gelegt. Leider ist mir erst später aufgefallen, das der erste Advent schon im
November liegt. Aber alles kein Problem. Verschenkt wird der Adventskalender schon vor dem ersten Adventswochenende. Den kleinen Kranz habe ich seperat verpackt und dazu gelegt.

In dem Adventskalenderset sind noch diese vier niedlichen Anhänger drinn.
Diese machen den Kalender noch hübscher und erinnern nebenbei an die wichtigen
Tage in der Vorweihnachtszeit.



Aufgehängt sieht der Adventskalender dann so aus.

Man könnte ihn aber auch auf einem Stuhl, einem kleinen Tisch oder in einem Korb
dekorieren, wenn man nicht genug Platzt an der Wand hat.

Ich hoffe euch gefällt meine kleines easy-peasy DIY zum Thema Adventskalender.
Viel Spaß beim nachbasteln und macht es euch gemütlich in der Vorweihnachtszeit !

Herzliche Grüße,
Frau Hamburg

Wandgestaltung - Betonwand - Vintagewand

Hallo Welt ,

in letzter Zeit wurde ich oft gefragt, wie ich meine neu renovierte Wand im Wohnzimmer so hinbekommen habe, das sie ganz alt aussieht. Bei Instagram hatte ich ein paar Bilder gezeigt, wie das Ergebnis aussieht. In den Instastorys habe ich auch gezeigt, wie ich sie angemalt habe. Leider sind diese Videos schon lange wieder gelöscht und darum versuche ich jetzt mal zu zeigen, wie ihr so eine Wand selbst gestalten könnt.
Das ist nämlich gar nicht so schwer, wie es vielleicht aussieht. 

So sah die Wand vorher aus. Ich hatte die Tapete einfach nur grau gestrichen. Das war mir auf Dauer zu langweilig. Ich wollte gerne, das die Wand etwas lebendiger wirkt. 



Leider offenbarte sich unter der Tapete das pure Grauen. Die Wand hatte ein Vormieter in einem hellen Gelb gestrichen. Für mich war das erst einmal ein Schock, denn geplant war eigentlich nur die Tapeten abzuweichen und die Wand darunter so zu lassen. Allerdings hatte ich gehofft, das die Wand unter der Tapete einfach nur Betongrau wäre. So sollte sie dann einfach bleiben.
Ich musste dann erstmal anfangen, mich damit anzufreunden. Für einen kurzen Moment gab es die Überlegung, die Wand einfach so zu lassen. Aber das war tatsächlich nur ein kurzer Moment. Denn hellgelb ist gerade überhaupt nicht meine Lieblingsfarbe. Ich bin dann in Baumarkt gefahren und habe aus lauter verzweifelung eine  Tapeten gekauft. Das hat mich aber auch nicht glücklich gemacht, denn eine neue Tapeten wollte ich ja gerade gar nicht.
Nach einem Bier und einem Momente nachdenken habe ich dann einfach angefangen zu malen. 

Alles was ihr dafür braucht sehr ihr hier.
Wichtig ist :
- ein großflächiger Pinsel 
- 2 Schalen für Wasser und Farbe 
- Klebeband zum abkleben (die Breite ist Geschmackssache. Ich nehme immer 3cm ) 
- 1 bis 2 kleinere Pinsel oder eine kleine Rolle, um die Schattenfuge zu streichen 
- ganz wichtig einen Spachtel. Am besten einen weichen, so wie die roten Spachtel auf dem Bild. Im Notfall geht aber auch ein normaler Metallspachtel

Ihr müsst die Übergänge von Wand zur Decke und Wand zu Wand in der Farbe streichen, wie der restliche Raum gestrichen ist. Bei mir ist das weiß. Trocknen lassen und dann mit dem Klebeband eine Schattenfuge kleben.
Das ist wichtig, damit die Übergänge zwischen der gemalten Wand und dem Rest des Raumes ordentlich aussehen .
Ihr klebt also einfach einmal rund um die Wand alles ab.
Dann habe ich ganz normale graue Wandfarbe verwendet. In eine der Schalen habe ich ein wenig Wandfarbe getan und in die andere Schale Wasser .
Jetzt muss man sehr viel Wasser mit ein wenig! Farbe mischen. Lieber nicht zuviel Farbe. Farbe kann man immer noch dazu nehmen, aber wenn ihr zuviel nehmt erhaltet ihr nicht diesen verwischten Effekt.
Mit dem großen Pinsel streicht ihr jetzt hin und her über die Wand. Es sollte nicht zu ordentlich sein. Es ist auch nicht so einfach zu erklären, denn da muss jeder selbst ausprobieren wie er es am besten kann. Mir hat sehr geholfen, das ich früher oft Aquarelle gemalt habe. Dann bekommt man so ein Gefühl dafür, wie das richtige Verhältnis von Wasser zu Farbe sein sollte.
Fertig sah das dann so aus. Jetzt war das helle Gelb ein Segen für mich. Denn als Untergrund machte es sich ganz prima. Ich war richtig glücklich. Ich denke ein weißer Untergrund wäre dafür viel zu hell gewesen.
Die Wand hätte auf jeden Fall auch so bleiben können. Denn sie sah wirklich klasse aus. Doch mit fehlte noch etwas Strucktur und Vintagecharme.
Ich habe dann mit mit einem Spachtel weiße Wandfarb unregelmäßige auf die Wand aufgetragen. 
Da müsst ihr tatsächlich experimentieren. Ich habe immer von der Ecke zur Wandmitte hin gearbeitet. Ab und zu sollte ihr von weiter weg euch mal die gesamte Wand ansehen und einen Moment wirken lassen, bevor ihr zuviel weiße Farbe auftragt. 
An einer Stelle habe ich noch etwas Antrazith auf die Wand gespachtelt und bin dann wieder mit weißer Farbe drüber gegangen. Das sah erstmal komisch aus, aber ich wusste schon vorher wo die Möbel stehen sollten.
Und in Verbindung mit der Einrichtung sah es dann wirklich toll aus.
Ihr solltet euch also vielleicht vorher überlegen, wo eure Möbel später stehen werden und die Akzente auf der Wand danach anordnen.

Ich hoffe sehr, das ich euch eine kleine Anleitung zur Wandgestaltung im Betondesign geben konnte. 
Man muss eigentlich nur mutig genug sein und es einfach mal ausprobieren. Die Wand entsteht erst so richtig beim malen und würde wahrscheinlich selbst bei mir immer wieder anders aussehen.
Doch das macht es ja gerade zu etwas besonderem. Jeder kann die Wand wie eine große Leinwand betrachten, auf der man seiner Kreativität freien Lauf lassen darf.

Viel Spaß beim streichen !!

Herzliche Grüße ,
Frau Hamburg