12 von 12 im August

Hallo Welt ,

Wir sind gerade aus dem Urlaub zurück und da geht das Programm des Jahres auch gleich weiter. Heute sind wir auf eine Hochzeit eingeladen in der Heimat. Also konnten wir gleich wieder die Koffer packen.
Leider hat der Sommer sich ja entschieden, seinen Urlaub irgendwo anders auf dieser Welt zu verbringen, als bei uns. Deshalb habe ich mein Sommerkleid für heute Abend schnell mal durch ein Herbstkleid ersetzt und die Winterjacke liegt auch schon an der Tür bereit.....wie schade !

Heute ist ja mal wieder der 12. des Monats und ich mache wieder mit bei "12von12" von "Draußen nur Kännchen". 
Vielen Dank liebe Caro für diese schöne Aktion !

Hier mein Tag in Bildern :
Kleine Torte gebacken 


Geschenk noch schnell verpackt 

Duschen und sich um die Frisur kümmern 

Sich freuen, das man endlich den Hund wieder hat !

Schneller Tortelliniauflauf für die Teenager. Die fahren ja nicht mit.

Lockenwickler wieder raus 

Goldlöckchen

Super Wetter für eine Hochsteckfrisur !!

Und schon wieder unterwegs 

Bei den Schwiegereltern duftet es immer nach Kuchen 

Wir sind jetzt auf dem Weg zur Hochzeit und deshalb endet unsere Story für heute hier .

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, trotz schlechtem Wetter !

Herzliche Grüße,
Frau Hamburg 




12 von 12 im Juli

Hallo Welt !

Mein Blog lebt bekanntlich vom Minimalismus , was die Beiträge angeht .
Aber bei der tollen Aktion von Caro von "Draussen nur Kännchen " mache ich einfach zu gerne mit.
Ich finde es immer wieder total spannend  einen kleinen Einblick in euren Alltag zu bekommen. Wenn es euch auch so geht, dann kommt doch mit durch meinen Tag.

Guten Morgen! 

Gassirunde 

S-Bahn fahren 

Umsteigen 

Ziel erreicht. Der Urlaub rückt näher und ich habe nix zum anziehen... 

Im Outdoorbekleidungshimmel

Jacke Nummer 456 ...
Anscheinend sind Menschen die Trekking Bekleidung tragen nur in Größe 38-40 anzutreffen .... Frauen mit Größe 44 gehen wohl nicht wandern ? Ich sehe ja mit Hosen allgemein auf dem Kriegsfuß. Das ist bei Outdoorhosen nicht anders musste ich feststellen.

Stunden später nähern wir uns langsam dem Ziel.

Noch ein Stockwerk höher 

Im Urlaubsbuchhimmel

Ziel in Augenschein nehmen

Urlaubslektüre mit sehr passendem 
Titel ...

So, ich trink jetzt zu Hause einen Kaffee und begutachte mal die neuen Sachen.
Am Abend gehe ich noch ein Glas Wein trinken mit einem Freund.
Hamburg im Sommer ist einfach zu schön, als das man immer nur zu Hause sitzen könnte.

Euch allen noch einen schönen Abend !

Herzliche Grüße,
Frau Hamburg 





Gärtnern auf dem Balkon 2.0

Hallo Kinners ,

Heute zeige ich euch mal, was sich in den vergangenen Wochen auf meinem Balkon getan hat. Die Gemüsepflanzen sind förmlich explodiert und wir mussten schon anfangen einige zu ernten, da die Pflanzen zu groß wurden.




Unser weißer Kohlrabi hat sich sehr wohl gefühlt bei uns. Jedenfalls denke ich das, denn er wurde wirklich riesig groß und schmeckte total glücklich ....bilde ich mir ein. Leider hat der lilafarbenen Kohlrabi sich entschieden irgendwann nicht mehr richtig weiter zu wachsen. Warum bleibt ein Rätsel ? Beide genossen die selbe Ansprache und wurden auch gleich oft gestreichelt, doch anscheinend sind lila und weißer Kohlrabi ganz unterschiedliche Typen mit verschiedenen Bedürfnissen. Ich werde es nächstes Jahr nochmal versuchen.


Die Möhren kränkeln ein wenig vor sich hin. Das Kraut wird teilweise matschig und es sind so kleine Fliegen darin. Einige sind allerdings noch ganz schön und kräftig. Ich entferne immer die verdorbenen Möhren einfach und hoffe es bleiben noch ein paar gesunde übrig zum essen.



Was bei uns schon in den vergangenen zwei Jahren immer super gewachsen ist sind die Erbsen. Die wuchern wie Unkraut und sind richtig lecker.

Gestern haben wir welche geerntet.

Die gibt es heute zum Mittag zusammen mit einer kleinen Hand voll Kartoffeln aus unserer Kartoffelkiste.




Es sind leider nicht besonders viele Kartoffeln und sie sind auch noch recht klein. Sicherlich hätten sie noch etwas Zeit brauchen können zum wachsen.


Aber das Kraut knickte durch den starken Regen der letzten Tage ab und ich habe mich dann entschlossen es vom Balkon zu entfernen. Es nahm einfach zu viel Platz weg.


Was ganz wundervoll wächst ist die Kapuzinerkresse. Wir haben auch schon davon genascht und waren ganz begeistert von dem leicht scharfen Geschmack. Ich wusste vorher gar nicht, das Kapuzinerkresse Senföl enthält und deshalb auch noch gut gegen Erkältung hilft. 


Also falls jemand bei dem Wetter hier gerade eine Erkältung hat, der kann sich bei uns gerne etwas von dem Heilmittel abholen. Das wächst nämlich wie wild auf dem Balkon und kann gerne geerntet werden.

 Ach ja und dann habe ich noch diesen kleinen Brunnen gebaut dieses Jahr. Ich finde es so herrlich beruhigen und auch erfrischend dem Geplätscher des Wassers zuzuhören an warmen Tagen. Ich hoffe von denen bekommen wir noch ein paar mehr in diesem Sommer und wir können den Brunnen endlich wieder einmal benutzen. Momentan lauschen wir drinnen dem Regen bei Kerzenschein.

In diesem Sinne macht es euch gemütlich und ein schönes Wochenende wünsche ich euch !

Herzliche Grüße,
Frau Hamburg 





Festung Grauerort

Hallo Welt !

Für einige Menschen ist heute ein glücklicher Tag.
Sie haben Geburtstag, die Zusage für den neuen Job bekommen, feiern ihre Hochzeit oder warten auf das erste Kind.

Manchmal gibt es aber auch Tage, da hat man sehr graue Gedanken. So ist es gerade bei mir.
Vor einem Jahr nahm meine Mutter sich das Leben und je näher dieser Tag rückte,
desto mehr fühlte sich alles ganz schwer an bei mir.
Mein Mann wollte mich am Wochenende etwas aufmuntern und so machten wir einen kleinen Ausflug.
Der Name unseres Ausflugsziels war sehr passeend, die Festung Grauerort.

Am Eingang erwartet und schon der Festungsblitz. Das freute ganz besonders das Kind. 
In 15 Minuten ruckelte die Kleinbahn um die Festung und man konnte sich erst einmal einen Überblick über das Areal verschaffen.



Im Inneren erwartet uns ein kleines Labyrinth aus Gängen und Treppen. Ein wirklich mystischer Ort, vor allem an einem so regnerischen grauen Tag wie diesem.




Diese Kulisse bietet sich förmlich an für ein Fotoshooting. Aber leider war weder das Licht gut, noch hatte ich die richtige Ausrüstung mit. Viel zu spontan war unser Ausflug mal wieder.




Von oben auf der Festung kann man bis zur Elbe gucken.


Mitten in der Festung gibt es ein kleines Café und dieses wird wohl von den nettesten älteren Damen bewirtschaftet, die ich jemals in einem Café getroffen habe. Nach einem kleinen Plausch über das Café und die Festung erfuhren wir, das man die Räumen in den Festungsmauern auch mieten kann für eine Feier. Sicherlich eine sehr spezieller Ort für eine Veranstaltung.
Die gesamte Festung finanziert sich übrigens alleine aus Spendengeldern und durch die Arbeit ehrenamtliche Helfer. Mit eurem Besuch tut ihr also auf jeden Fall eine gute Tat und helft das die Festung nicht wieder total verwildert und verfällt.

Guckt auf jeden Fall mal auf die Internetseite der Festung Grauerort. Dort findet ihr einen Veranstaltungskalender mit vielen bevorstehenden Terminen. Besonders der Weihnachtsmarkt soll hier sehr schön sein wurde uns gesagt.

Ein kleiner Weg am Ende der Festung führt direkt an die Elbe.
Auf dieser Seebrücke war einmal ein wunderschönes kleines weißes Häuschen mit einem Café. Im Café Grauerort findet ihr noch Bilder davon. Schade das es dieses Café nicht mehr gibt. Man nannte es klein Helgoland. Dort hätte ich gerne einen Kaffee getrunken. Es sah aus wie die Seebrücke in Sellin auf Rügen, nur in ganz klein.





Wir sind noch eine ganze Weile an der Elbe spazieren gegangen und haben uns den Wind um den Kopf pusten lassen. Das liebe ich total und es vertreibt einem ganz schnell die grauen Gedanken.

Anschließend gab es endlich einmal wieder ein Stückchen meiner Lieblingsapfeltorte auf dem Obsthof Feindt in Jork im alten Land.

Eine Runde schaukeln hilft auch immer gegen graue Gedanken.


Genauso wie der Besuch des Hofladens.
Hier versorgen wir uns jedes Mal mit leckeren Äpfeln und Apfelsaft im 5 Liter Karton. 
Sehr, sehr lecker !




Die Tage um den ersten Todestag eines geliebten Menschen sind doch schwerer, als ich es vorher dachte. Vielleicht braucht es doch noch mehr Zeit, als nur ein Jahr um über diesen Verlust hinweg zu kommen. 
Sie fehlt einfach und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an sie denke.
Glücklicherweise habe ich meine Familie. Sie geben mir so viel Halt und Liebe in all dieser Zeit und schaffen es immer wieder mit schönen Momenten, mich auf zu muntern.

Man sagt, man müsse nach dem Verlußt eines Menschen alles einmal im Jahr erlebt haben.
Das erste Weihnachten ohne ihn, den erste Geburtstag ohne ihn und dann auch den ersten Todestag, damit es besser wird. Ich habe mir ganz bewußt ein Trauerjahr genommen, um mir die Zeit zu nehmen, das erfahreren zu verarbeitet. Ganz besonders hat mir dabei das Lotsenhaus in Altona geholfen. Eine ganz wunderbare Einrichtung mit Menschen, die genau wissen, wie man sich fühlt und einem begelitend zur Seite stehen in seinem Trauerprozes. Ich denke das war eine sehr gute Entscheidung, denn so schlimm es auch immer noch ist bin ich mir sicher, das es nach dem Tag heute auch wieder mehr fröhliche Tage geben wird in unserem sonst so wundervollen Leben.


Herzliche Grüße,
Viktoria