Hamburger Erdbeerschiffchen oder Erdbeere Ahoi

Hallo Hamburg,
Hallo Welt,

Die liebe Clara von tastesheriff hat diesen Monat die Erdbeere
zum Thema von " ich back's mir" gemacht.
Nachdem ich nun ein paar Mal ausgesetzt habe, musste ich doch
bei meiner absoluten Lieblingsfrucht dabei sein.
Erdbeeren...mmmhhh...das läutet ja jedes Jahr den Sommer ein.
Als mein Mann früher noch zur See gefahren ist, kann ich mich noch gut
an unsere Briefwechsel zu diese Jahreszeit erinnern.
Seine ganze Sehnsucht galt damals frischen Erdbeeren.
Die waren an Bord eines Containerschiffes in unerreichbarer Ferne.
Und sollte er zu dieser Jahreszeit mal an Land gewesen sein,
dann ging es fast täglich auf ein Erdbeerfeld zum pflücken.

Ich bin ja bekanntlich der praktische Backtyp.
Deshalb habe ich hier auch mal wieder was ganz einfaches für euch zum Thema Erdbeere.

Man nehme :
- eine Packung Blätterteig ( egal ob frisch oder TK)
- Erdbeeren ( frische, TK geht auch)
- 400ml Milch
- Vanillepuddingpulver
- Gelierzucker
- eventuell Linsen, Erbsen oder Bohnen zum Blindbacken

TK Blätterteig auftauen lassen.
Bei frischem kann man natürlich gleich loslegen.
Mit einem Becher Kreise ausstechen.
Die Blätterteigkreise ein wenig in Form bringen und dann
in die Vertiefungen eines Muffinblechs drücken.
Mann kann die Förmchen auch einfetten, wenn man keine
Muffinpapierförmchen hat.
















Erdbeeren waschen oder auftauen lassen .
In kleine Stücke schneiden.

Die Blätterteigförmchen mit Bohnen, Linsen oder Blindbackperlen
ausfüllen. Ich hatte nur Reis da. Das kann ich euch leider gar nicht
empfehlen. Die Bilder, wie der Reis im Ofen aus den Förmchen quillt,
sich im ganzen Ofen verteilt und ich hektisch versuche zu retten was zu retten
ist erspar ich euch....
Gut wenn man eine große Tochter hat, die einem schnell mal 2 Hände
leihen kann.

Ich habe ganz normales Puddingpulver genommen.
Dann aber nur mit 400ml Milch anstatt 500ml.
So wird der Pudding ein wenig dicklicher.
Natürlich könnt ihr gerne auch einen echten Vanillepudding
aus Eiern, echter Vanille und Stärke kochen.

3 gehäufte Eßlöffel Zucker

Ich bin ja ein wenig altmodisch und besitze weder eine
Kitchenaid, noch einen Thermomix.
Ich liebe dafür aber meinen Pürierstab und das schon seitdem
ich den ersten Babybrei vor 17 Jahren gekocht habe.
Wenn der Geschichten erzählen könnte....

Alles schön fein machen

Mit dem Gelierzucker nach Herstellerangaben zu einer Marmelade kochen.
In Gläser füllen und man hat gleich super leckeren Brotaufstrich.
 
Einen Teil der Marmelade in einer Schale abküheln lassen.
Den verteilen wir dann gleich auf den Schiffchen.

Den Blätterteig in etwa 10-15 Minuten bei ca 200 Grad backen.
Dann das Blindbackzeugs aus den Förmchen kippen und
den Pudding einfüllen.
Das ganze nochmal 10-15 Minuten in den Ofen.

Je nachdem wie euer Ofen so backt. Das ist ja oft etwas unterschiedlich.
Die Schiffchen sollten jedenfalls schön braun sein, wenn ihr
sie rausholt.

In der Zwischenzeit bittet ihr eure Tochter schnell mal ein
paar Segel zu basteln.
Wenn keine Tochter im Haushalt zu finden ist, 
dann müßt ihr selbt zu Schere und Kleber greifen.

Die Erdbeermarmelade auf jedem Schiffchen nach belieben
verteilen, Segel setzten und Schiff Ahoi !



























Natürlich kann man das ganze auch ohne Segel servieren.
Hier im Bild mit ein wenig Rosmarin als Deko.


Eine leckere Erdbeerzeit wünscht,
Frau Hamburg 




12 von 12 Mai

Hallo Welt ,
Nachdem ich nun ein paar Mal
12 von 12 verpasst habe,
habe ich heute mal wieder daran gedacht.
Vielen Dank an Draußen nur Kännchen 
für die schöne Aktion !

Guten morgen Bootsmann !
Frühstück mit Frosch und Fluff
Das bisschen Haushalt ...
Ein wenig Eppendorf
Versuchen den neuen Sommertrend zu erspüren
Hier natürlich auch mal rein
Arzttermin und warten 
Den Regen beobachten
Ausnahmsweise mal mit allen essen
Noch schnell einkaufen und dann
Geschenke einpacken
Auch bei Regen mit dem Hund raus 
Und zum Schluss noch ein Bild von mir.
Jetzt ist Feierabend !!
Euch wünsch ich einen schönen Abend und viel Spaß beim lesen .

Upcycling Lampenschirm

Hallo Welt ,

Seit geraumer Zeit geistert Upcycling als Begriff durch die Welt der Zeitschriften und Blogs.
Ich nenne es : Resteverwertung.
Dinge die eigentlich aussortiert und somit im Müll landen würden, werden von mir seit ich denken kann liebevoll neu aufgemöbelt.
Diesmal musste eine rosa Lampe daran glauben.
Nachdem ich ja gerade dabei bin unser Wohnzimmer zu renovieren 
( wir wohnen ja auch schon 1 1/2 Jahre darin), passen natürlich diverse Dinge nicht mehr 
zum neuen Farbton an der Wand.

Ein Laden aus dem ich nie raus komme, ohne doch etwas gekauft zu haben ist
Stoff und Stiel in Halstenbek.
So wie ich das auf Instagram verfolge geht es vielen anderen Frauen ähnlich.
Einen Rest Stoff hatte ich noch von dem Kissen, was ich für Silvester genäht habe.
Der passte prima um die Late Lampe.
Um dem ganze. Noch meine ganz eigene Note zu geben, habe ich einfach alles
mit ein paar Perlen verziert.
Und fertig ist die Lampe mit persönlichem Touch !


Euch einen tollen Tag , trotz Regenwetter.
Herzlichst grüßt ,
Frau Hamburg 

Alles neu macht der Mai

Hallo Welt !

Ich weiß nicht ob ihr das kennt.
Da kommt man zufällig am  Baumarkt vorbei und denkt sich:
Nur kurz mal gucken ....
Raus kommt man mit einem Eimer neuer Farbe, Pinsel, Klebeband und 
dem Gedanken : was mache ich hier bloß !!!

Renovieren ist bei mir immer eine spontane Entscheidung.
In den 20 Jahren in denen ich nun schon eine eigene Wohnung besitze,
war unsere Hamburger Wohnung die Erste ganz in Weiß.
Anfangs fand ich das ganz toll.
Mittlerweile langweilte es mich total.

Renovieren kann ich übrigens am besten, wenn mein Mann ein paar Tage 
nicht im Hause ist. Ich entwickle dann ungeahnte Energien und muss aufpassen, 
das am Ende des Tages noch alle Wände an Ort und Stelle stehen.

Kennt ihr das auch, ich habe jede Menge alte Klamotten im Schrank 
von denen ich immer behaupte : die kann man ja noch zum renovieren anziehen.
Wenn ich dann dabei bin eine Wand zu streichen, habe ich mit Sicherheit meine beste 
Jeans und mein Lieblingsshirt an.
Hierfür suche ich immer noch nach einer logischen Erklärung ....


Früher habe ich ganze Wohnungen in Nachtschichten gestrichen.
Da waren die beiden großen Kinder noch klein und wenn beide im Bett waren,
fing ich an zu malen. Denn streichen mit kleinen Kindern geht eigentlich gar nicht.
Heute steht das Kleinkind im Flur und ruft begeistert :
Ich will streichen!
Das Kleinkind ist jetzt 14 und neben ihrer außergewöhnliche Begabung leckere Kuchen zu backen,
ist sie mittlerweile sehr talentiert in Sachen Innenraumrenovierung.
Sie kommt ganz nach ihrer Mutter.


Es gab Steingrau, Mausgrau, Zementgrau, Manhatten Grey, deep Grey, light Grey,
Neugrau, Altgrau, Betongrau, Alpengrau und Großstadtgrau ...
Die Entscheidung fiel schwer.
Nachdem es klar war, das es weder zu hell und auch nicht zu dunkel sein durfte
ging es los.

Das Abkleben der Wände gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben.
Das Abziehen des Klebebandes liebe ich dagegen sehr.
Das könnte ich stundenlang machen.

Aus dem Renovierungsnachmittag wurde eine richtig nette Mutter-Tochter-Aktion.
Es wurde viel gelacht. Am Ende saßen wir alle mit Kaffee und Kuchen zusammen und
bewunderten in der Abendsonne das Tagewerk.
Renovieren macht mich glücklich !
Und euch ?


Herzliche Grüße,
Frau Hamburg