40 Jahre

Hallo Welt ,

Glück und Unglück liegen oft dicht beieinander.
Ich blicke auf ein Jahr voller Gücksmomenten,
aber auch auf ein Jahr mit den wohl schlimmsten Momenten der gesamten 
Vergangenheit zurück.
Das Jahr begann wirklich gut.  Ich freute mich wahnsinnig auf meine neue Ausbildung, 
auf eine neue Herausforderung, auf einen Neuanfang. 
Stolz war ich, das ich es geschafft hatte einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Ich war auch sehr aufgeregt, ob ich den Anforderungen gewachsen wäre 
die nun auf mich zukommen.
Es war nicht einfach, Familie, Hund und Ausbildung unter einen Hut zu bekommen.
Doch irgendwie funktionierte es immer.
Ich war überglücklich über meine guten Zensuren.
Das waren wirklich einige der schönsten Momente in diesem Jahr.

Bis im Juni meine Mutter sich ganz plötzlich und für mich unerwartet das Leben nahm.
Das ist jetzt 140 Tage her.
140 Tage, die so ganz anders sind seitdem.
140 Tage Traurigkeit.
Ich wusste vorher garnicht, wie viel Kraft einen Trauer kostet. 
Es ist körperlich wirklich sehr schwer und anstrengend. 
Vom vielen weinen, war ich oft so geschwächt, das ich mich hinlegen musste.
Dann wieder aufstehen, weitermachen und wieder hinlegen.
So verbrachte ich ganze Tage.
Dann kam eine Phase in der ich einfach nur wahnsinnig wütend war. 
So sehr, das gar kein Platz mehr für Traurigkeit war. Sie hinterließ so viele Fragen :
Warum hat sie sich und uns das angetan ? Warum hat sie uns einfach so verlassen? 
Hat sie nicht gewusst, wie schlimm es für uns sein muss ohne sie zu leben ? 
Wie schlimm es ist, ertragen zu müssen immer diese Bilder vor Augen zu haben ?
Nichts mehr in meinem Leben ist wie vor diesem Tag und doch wünsche ich mir seit diesem Tag nur einen einzigen Tag zurück wie davor. 
Einen guten Tag. Einen Tag, ohne dies Last. Ohne diese Trauer.
Ich dachte wirklich, das sechs Wochen Sommerferien reichen, um alles zu verarbeiten.
Wir unternahmen viele Dinge die uns allen gut taten. 
Als ich gerade das Gefühl hatte, es geht mir ein wenig besser wurde unser kleinster Sohn schwer krank. Wir waren alle in großer Sorge.
Als ich am Tage seiner Operation den Krankenhausflur entlang wankte, wusste ich das hier jetzt Schluss war. Mehr schaffte ich nicht. Ich brauche jetzt Ruhe.  
Beides zusammen innerhalb von so kurzer Zeit kostete mich so viel Kraft, das für andere Dinge einfach kein Platz mehr war.
Vor den Herbstferien beendete ich meine Ausbildung.
Seitdem nehme ich mir die Zeit, die mir in den letzten Monaten fehlte, um alles erstmal zu verarbeiten.
Verarbeiten ist ja ein sehr individueller Prozess und sicherlich so unterschiedlich, wie wir Menschen alle nun einmal sind. Ich habe das große Glück, aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz der Vergangenheit zu schöpfen, um auch schwere Zeiten im Leben zu überstehen. Ich versuche viel Zeit für Dinge zu verwenden die mir gut tun. Sachen zu machen, die mir Kraft schenken und Momente zu verleben, die mich glücklich machen.
Ich möchte das Jahr so ausklingen lassen, wie es begann.
Das es wieder mehr glückliche Momente gibt, als in der Mitte diesen Jahres. 
So das ich wieder Kraft sammeln kann, für neue Phasen im Leben.
Denn das Leben ist ein ständiger Balanceakt zwischen Glück und Unglück und
nur das richtige Gleichgewicht zwischen beiden lässte einen auf Dauer glücklich sein.

Heute feiere ich meinen vierzigsten  Geburtstag, auf den ich mich eigentlich wahnsinnig gefreut habe.
Doch ich werde ihn ganz in Ruhe verbringen, ohne eine große Feier, denn danach ist mir in diesem Jahr nicht. Ich vermisse einfach meine Mama. Denn irgendwie bleibt man doch immer ein Kind, auch wenn man vierzig wird. 
Es muss auch diese leisen Momente im Leben geben, denn nur aus der Ruhe kann wieder Kraft für etwas Neues entstehen.



Herzliche Grüße,
Frau Hamburg 

Pflaumenkuchen mit Baiserhaube

Hallo Welt !
Auf vielfachen Wunsch, hier mal das Rezept für den wirklich 
besten Pflaumenkuchen der Welt !!


4 Eier 
800 g Pflaumen 
( ich nehme immer ein paar weniger, weil die Kinder hier nicht so gerne Pflaumen essen )
125 g Butter 
250 g Zucker 
1 Pck. Vanillinzucker 
150 g Mehl 
75 g Stärke 
2 Tl Backpulver 
50 ml Sahne 
50 g Haselnussblättchen ( Haselnüsse gehobelt )
1 Tl Zitronensaft 

Alle Zutaten abmessen / abwiegen und bereitstellen.
Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen.
3 Eier trennen. Die Eiweiße kalt stellen.

Den Backofen vorheizen.
Elektro: 175 Grad / Umluft: 155 Grad 

Butter mit 100 g Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen.
1 ganzes Ei und die 3 Eigelb unterrühren.

Mehl, Stärke und Backpulver mischen.
Im Wechsel mit der Sahne unter die Butter-Zucker-Ei Masse rühren.
Eventuell ein wenig mehr Sahne, wenn Teig zu fest.

Eine Springform (26cm) fetten und mit Haselnussblättchen ausstreuen.
Ich lege den Boden mit Backpacker aus.
Den Teig in die Form geben und vorsichtig glatt streichen.

Die Pflaumen auf dem Teig verteilen.
Kuchen auf die mittlere Schiene des Backofens geben 
und ca. 40 Minuten backen.

Die Eiweiße mit Zitronensaft steif schlagen.
Nach und nach 150 g Zucker unter den Eischnee schlagen.
Masse locker auf den Kuchen streichen und ca. 5 Minuten 
Hellbraun überbacken.

Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm.
Sollten noch Pflaume übrig sein, dann koche ich sie in einem Topf 
mit etwas Zucker zu Kompott und gebe sie beim Essen zum Kuchen dazu .
Lecker !

Viel Vergnügen beim nachbacken !



12 von 12 im Oktober

Das Hallo Welt !

Hier der Tag in Bildern :

Morgenkaffee und Einkaufsliste 
schreiben 

Mit dem Rad unterwegs in 
Eimsbüttel. 

Wegen winterlichen Temperaturen gab es heute Tee anstatt Kaffee und Plätzchen beim Bäcker beim Treffen mit der Freundin .

Auf dem Rückweg nach Hause das schöne Wetter genießen .

Es duftet nach Elefant, Affe und Tiger auf dem Weg nach Hause .

Für den Mini ( der gar nicht mehr Mini ist ) einen neuen Pulli gekauft .

Leergut wegbringen und den Montagseinkauf machen ...

Die neue Lindt Schoki bewundern -
Sie guckt zurück .

Gassirunde muss auch zwischendurch immer sein.

Schulaufgaben machen mit dem nicht mehr Mini .

Und sich jetzt auf sein Sofa freuen.

Habt es fein heute !!!

Herzliche Grüße,
Frau Hamburg