Baakenhafen

                                                                        Hallo Welt,

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Hamburg ist eine Stadt, die sich ständig verändert. Überall wird abgerissen, neu gebaut oder saniert. In den acht Jahren, wo wir nun hier leben, hat sich viel getan und ich hatte schon oft darüber nachgedacht, dieses hier im Blog einmal festzuhalten und zu dokumentieren. In ein paar Jahren schaut man sich die Bildern dann vielleicht an und denkt, 
ach Mensch, so sah das damals also dort aus.

Dazu kommt, dass ich sehr oft gefragt werde ob ich Tipps für einen Kurztrip nach Hamburg habe. 
Ob ich vielleicht wüsste, wo es Kinder oder Hundefreundlich ist und wo man gut essen gehen kann, welche Cafés schön sind oder wo man übernachten könnte.
Wir selbst sind immer noch wie Forscher in der eigenen Stadt unterwegs und ständig auf der Suche nach netten Spazierwegen für Hund und Kind oder netten Gelegenheiten einzukehren.
Gerne suchen wir auch Orte auf, an denen man auch am Wochenende 
nicht auf zu viele Menschen trifft.
Das wilde Hamburg sozusagen. Die Ecken vielleicht, die auch eher weniger populär sind.
Denn die üblichen Wege und touristischen Highlights findet man ja mittlerweile zur genüge in diversen Reiseführern oder im Internet.

Die Hafencity bietet hierfür gerade ein großes Potential an Veränderung durch neue Immobilen und zum anderen ist es relativ ruhig am Wochenende und wie ich persönlich finde noch eine ganz schön wilde Seite der Hansestadt. Der Baakenhafen ist auch für uns noch absolutes Neuland. 
Hier werden in den nächsten Jahren viele neue Wohnungen, Büros, Cafés und Restaurants entstehen. 

Gestern haben wir mal einen Spaziergang dort gemacht.
Gestartet sind wir am JUFA Hotel Hamburg Hafencity. Das Hotel sieht von außen sehr Kinderfreundlich aus und hat eine tolle große Terrasse, die im Sommer einen schönen Blick über den Baakenhafen bietet. Vor dem Hotel ist ein großes Schiff aus Holz zum klettern. Vielleicht ist dies ja genau der Tipp für eure nächste Übernachtung in Hamburg.


Wenn man am Hotel vorbei der Versmannstraße folgt sieht man momentan nicht viel mehr, 
als riesige Baulücken. Das tolle daran ist, hier kann man wirklich gut Skateboard, Roller, Laufrad oder Fahrrad fahren, denn am Wochenende gibt es kaum Verkehr.

In ein paar Jahren wird der Blick auf die Elbphilharmonie hier nicht mehr möglich sein. 
Dafür gibt es dann hier wahrscheinlich einen neuen Bürokomplex.

Wenn man der Lucy-Burchard-Straße folgt und die Baakenwerder Straße überquert,
dann gelangt man zu dem neuen U-Bahnhof Elbbrücken. 
Im Bahnhof befindet sich auch eine Toilette. 
Wie ich finde immer ein wichtiger Tipp, gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist.


Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Norderelbe 
bis hin zur Elbphilharmonie und über die Freihafenbrücke zur linken Seite.
Weiter geht es unter dem Bahnhof Elbbrücken entlang in Richtung Kirchenpauerstraße.
Dort stehen momentan noch einige Container für Flüchtlinge, an denen wir vorbeigehen in Richtung Baakenallee. Über einen noch nicht befestigten Weg zur rechten Seite gelangt man dann zum Baakenpark.

Auf einer Informationstafel erfährt man einiges über den 
Baakenhafen in der Vergangenheit und heute.

Vom Himmelsberg aus habt ihr dann wieder einmal einen tollen Ausblick über den Baakenpark
 und und die momentane Baustelle.




Wer hier eine Pause einlegen möchte, dem bietet der Berg eine 
große Bank zum verweilen.

Auch im angrenzenden Park befinden sich viele Möglichkeiten für eine Pause.
Die zum Wasser hin ausgerichtete große Holztreppe ist im Sommer bestimmt 
ein toller Platz für ein kleines Picknick.

Weiter geht es vom Himmelsberg runter in Richtung Park.

Hier befinden sich einige Fitnessgeräte für den 
sportlichen Spaziergänger oder Jogger.

                                              Ich habe diese dann auch gleich mal getestet.


Es gibt drei wirklich tolle Schaukeln.

Ausreichend Plätze um sich zu präsentieren.

 Einen schönen eingezäunten Spielplatz.


Mit einigen lustigen Elementen, wie diesen Löchern zum hüpfen.

 Auch hier gibt es wieder viele Sitzmöglichkeiten und von überall 
hat man immer das Wasser im Blick.

Unser Spaziergang führt uns weiter über eine Brücke in Richtung Versmannstraße.

Hier kann man direkt am Ufer des Baakenhafens entlang flanieren.
 Einige der alten Kampnagel Kräne wurden auch hier stehen gelassen, was der Atmosphäre des sich noch in der Entstehung befindenden Stadtteils sehr gut zu Gesicht steht.
Auch hier kann man prima mit dem Kinderwagen spazieren gehen oder Laufrad fahren. Die Wege sind schön breit und gut befestigt, so dass man genug Platz hat um sich zu bewegen.


Falls einem nach dieser Runde der Sinn nach einem Kaffee, einer Waffel, etwas herzhaftem 
oder ein paar Süßigkeiten ist, dann kommt auf der rechten Seite das Baakennest.

 Das Baakennest ist eine urige Mischung aus Seemannskneipe, Café, Restaurant, Kiosk 
und ist mit allerhand Gedöns dekoriert.



 Sollte man also beim Spazierengehen feststellen, es fehlt einem noch ein 
Eimer und eine Schaufel, oder etwas zu trinken, ein paar Kekse oder Schokolade. 
hier wird man auf jeden Fall fündig.

Leider hatten wir an diesem Tag keine Zeit die Speisekarte ganz zu testen, 
aber für das Kind gab es eine frische Waffel auf die Hand und die war ganz wunderbar.


Hier endet unser Spaziergang dann auch schon.
Vorbei am Baakennest geht es dann wieder zum JUFA Hotel, wo wir geparkt hatten.
Natürlich könnt ihr gerne mit der U-Bahn Linie bis Hafencity Universität fahren und von dort aus starten. Oder ihr beginnt euren Rundgang an der U-Bahn Haltestelle Elbbrücken.

Falls ihr noch ein paar bewegte Bilder sehen möchtet, dann schaut gerne in 
meinem Profil bei Instagram nach
Dort findet ihr in den Story-Highlights einen kleinen Film.

Herzlichst eure,
Frau Hamburg




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